Anderen helfen macht glücklich

Warum anderen zu helfen der beste Weg ist, sich selbst zu helfen


In der heutigen Zeit, in der es so aussieht, als jeder nur für sich und was ihm zusteht kämpft, ist es schwierig genug, das selbst zu bekommen, was man will und braucht, geschweige denn, an jemand anderen zu denken. Aber vielleicht überrascht es dich zu hören, dass anderen zu helfen tatsächlich der einfachste Weg ist, das zu bekommen, was man will, und dass es viel weniger Zeit und Mühe kostet, als man sich vorstellt. Das Schwierigste für die Menschen ist zu verstehen, dass man am meisten davon profitiert, wenn man jemandem hilft, und dass man dankbar sein sollte, dass man in der Lage ist, anderen zu helfen. Und selbst nicht inder Lage ist, Hilfe zu benötigen.


"Ein Geber ist glücklicher als ein Empfänger"

Nimm dir kurz Zeit, um über die letzte Aussage nachzudenken. Ein chinesisches Sprichwort sagt sinngemäß: "Ein Geber ist glücklicher als ein Empfänger". Das ist völlig logisch. Denn jemand, der geben kann, muss im Überfluss sein, während jemandem, der Hilfe braucht, etwas fehlt. Daher ist es nicht nur ein Weg, das Gleichgewicht in der Welt wiederherzustellen, sondern man neigt oft dazu, dass man, wenn man positive Energie abgibt und sie in seine Handlungen kanalisiert, dasselbe im Gegenzug erhält.


Helfe dir dabei, dir selbst zu helfen

Das soll nicht heißen, dass wir etwas tun sollten, um uns gut zu fühlen oder um etwas anderes als Gegenleistung zu erhalten, sondern dass du, wenn du deine Handlungen mit positiven Einstellungen verbindest (oder positive Gedanken haben und danach handeln), einen positiven Geisteszustand förderst. Wenn man sich zum Beispiel ehrenamtlich engagiert, lernt man sein eigenes Leben viel mehr zu schätzen, indem man die Schwierigkeiten kennenlernt, die andere Menschen zu überwinden haben. Jemandem bei einer Aufgabe oder Hausarbeit zu helfen, entwickelt deine pädagogischen Fähigkeiten und stärkt auch dein eigenes Verständnis und Wissen über etwas. Einem Freund bei der Renovierung zu helfen, könnte dir den einen oder anderen Tipp geben, wo man bestimmte Waren am besten kaufen kann.

 

Wenn du schon einmal jemandem geholfen und gemerkt hast, was für eine angenehme Erfahrung das war, dann wirst du verstehen, was ich meine. Wenn du das Gefühl hast, immer nur zu geben und nichts zu bekommen, dann liegt das daran, dass du entweder zu viel von der Hilfe für andere erwartest (was nicht die Motivation sein sollte) oder dass du schon so ziemlich alles hast, was du brauchst (wofür du sehr, sehr dankbar sein solltest).

 

Das Einzige, was du nicht bekommen kannst, indem du anderen hilfst, ist Egoismus. Solltest du also zu viel davon haben, dann solltest du anfangen, dir selbst zu helfen, indem du anderen hilfst.


Fazit

Es mag sich für dich etwas seltsam anhören, wenn ich sage, man soll selbstbestimmter leben. Mehr an sich denken. Weniger an andere. Aber unterm Strich ist es so, dass wir, wenn wir anderen helfen, in erster Linie uns helfen. Warum? Wenn wir einmal wieder unzufrieden sind mit unserem Leben, denken, alles ist ungerecht, anderen geht es viel besser, die haben es immer leichter, hilft uns beim helfen, die Realität wieder in den richtigen Fokus zu rücken. Wir erkennen, dass es uns doch gar nicht so schlecht geht. Anderen geht es noch schlechter. Und das ist für unser inneres Leben enorm wichtig zu erkennen. Damit wir mit unserem Leben sagen können, ok, mir geht es gut. Wenn was können wir vom Leben mehr erwarten als das sagen zu können?



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